Ich freu mich drauf...

Auf was?
Auf die Onleihe ab 1.Juli.
Dann ist es endlich möglich, ebooks kostenlos auszuleihen.
Als Leser und Bücherfreund interessiert mich alles rund ums Buch, und natürlich habe
ich schon lange die Entwicklung auf dem ebook-Markt verfolgt.

Letztes Jahr habe ich mir meinen ersten e-Reader gekauft, habe gewartet bis es endlich
einen mit Hintergrundbeleuchtung gab. Sie wissen schon: Der Ehemann will nicht gestört werden in der Nacht.
Und meine erste Urlaubsreise mit e-Reader im Gepäck war eine Offenbarung. Bin ich sonst immer mit mindestens 3 kg Büchern verreist, hatte ich jetzt nur 150 g in der Tasche und darauf aber zig verschiedene Bücher. Doch musste ich bis jetzt alles kaufen.

      Das wird jetzt anders, denn ab Juli kann ich meinen e- Reader mit ebooks aus der Bibliothek kostenlos füllen.


Und ich habe sooo viele Ideen, wo ich lesen werde:



Quelle: flickr/janhamlet

Quelle: flickr/Christian Körtke

Quelle: flickr/Felis Images



Quelle: flickr/sanfamedia
Quelle: flickr/dabagel


















Ria Kretschmer
Dipl.-Bibliothekarin



Star Wars - Fieber

"Habt ihr 'Star Wars-Bücher'...?" 
Simon Beecroft und Catherine Saunders - <i>Star Wars</i>™ <br/> Geschichten der Jedi und Sith
Quelle: Dorling Kindersley

Diese Frage wird uns täglich von Kindern, die anscheinend immer jünger werden, gestellt. Antwort: "Na klar, hat die Bibliothek 'Star Wars' Bücher".
Doch die Suche im Katalog ist leider enttäuschend, denn von knapp 40 Medien (Bücher, CD, DVD u.v. mehr) in der Kinderbibliothek sind meistens alle ausgeliehen.
Ich stelle mir schon lange die Frage, warum Star Wars eine solche Faszination auf Kinder, überwiegend auf Jungs (es gibt auch weibliche Fans), ausübt.
Das ist doch eigentlich selbsterklärend, denke ich. Star Wars ist ein Weltraum-Märchen, in dem es, wie es sich für ein Märchen gehört, um den Kampf zwischen Gut und Böse geht. Das ganze Geschehen wird nur in den Weltraum verlegt. Leider siegen die Guten nicht mit magischen Zauberkräften wie z.B. in den Märchen der Brüder Grimm. Da müssen schon ganze Armeen von Kriegern mit Laserschwertern herhalten. Damit tue ich ich mich als harmoniebedürftige Frau etwas schwer.
Mit dem Zeichentrickfilm "Star Wars: The Clone Wares" ging die Rundumvermarktung von Star Wars (T-Shirts, Sammel-Sticker, LEGO, Figuren usw.) los, sodass auch die Jüngsten im Star Wars-Fieber sind.
 
Star Wars™  Das geheime Wissen der Jedi
Quelle: Dorling Kindersley
Für Eltern und Großeltern ist dieses Phänomen eine tägliche Herausforderung.
Inzwischen habe ich mich schlau gemacht, um nicht immer die Spaßbremse bei meinem 6-jährigen Enkel zu sein. Mit verständnisloser und unwissender Abwehr erreiche ich nur eine Steigerung des Hypes.
Hörspiele für Kinder im Grundschulalter (z.B. The Star Wars - The Clone Wars 1), Lexika, die einem durch den Dschungel der Figuren, Technik, Schauplätze u.ä. führen und Bücher zum Lesen für Schulkinder (z.B. Der Weg des Jedi) können einem ahnungslosen Erwachsenen schon mal hilfreich sein. Aber dann nehmen wir ja unseren Kindern und Kindeskindern die begehrten Medien weg. Oder vielleicht kann man auch mal zusammen das Hörbuch hören und in einem Lexikon nachschlagen, um herauszufinden, wer die Guten und wer die Bösen sind?
Die Entscheidung, welche Filme in welchem Alter vertretbar sind, ist vielleicht mit Hilfe des Beitrages von Flimmo-Programmberatung für Eltern etwas einfacher.

AK

Exotische Klänge

Kennen Sie dieses Instrument?
Einige werden sofort an Stefan Raab und seine "Raabigramme" denken. Andere erinnern sich vielleicht an einen dicken Hawaiianer, der dieses Instrument mit Hingabe und Enthusiasmus zu Songs wie "Somewhere Over The Rainbow" spielte und wieder anderen kommt der Frontmann von Pearl Jam, Eddie Vedder, in den Sinn, der mit seinem Soundtrack zu "Into the Wild" für Aufsehen sorgte und ein ganzes Album mit diesem Instrument einspielte.
Und einigen wenigen könnte dieses Instrument in Verbindung mit einem Film mit Marilyn Monroe bekannt vorkommen...
Sie mag vielen wie eine kleine Gitarre vorkommen und das ist auch gar nicht so verkehrt, aber jeder Spieler würde den Kopf schütteln und sagen: "Das ist keine Gitarre, das ist eine Ukulele!"
Die Unterschiede zwischen einer Ukulele und einer Gitarre liegen auf der Hand: die Ukulele ist nicht nur deutlich kleiner als eine Gitarre, vor allem erhält sie ihren charakteristischen Klang durch nur vier Saiten.
Egal wo sie auftaucht und wer sie spielt, man hat fast automatisch ein Lächeln auf dem Gesicht, und fühlt sich in ein fernes, exotisches Land versetzt.

Wenn Sie auch einmal für einen Moment aussteigen wollen und sich exotischen Klängen hingeben möchten, schauen Sie in unserem Bestand:
CD's mit Ukulele-Musik                                                                                           
TA

Slacklinen - moderner Seiltanz

Jetzt sind sie auch wieder in den Parkanlagen und am Stadthafen in Rostock zu sehen, die modernen Seiltänzer oder auch Slackliner genannt. Es handelt sich hierbei um eine moderne Trendsportart. Dabei wird ein Gurtband zwischen zwei Befestigungspunkte gespannt. Dabei sind Balance, Konzentration und Koordination gefordert. Wer es selbst einmal versuchen möchte findet in der Stadtbibliothek zahlreiche Titel, die Grundkenntnisse vermitteln, aber auch der Profi kann sich neue Tipps und Anregungen holen:


Wenn Sie allerdings nur ganz tolle Impressionen ansehen möchten, dann schauen Sie sich diesen interessanten Bildband an oder lassen sich von diesem Video inspirieren:





H.K.



Wagner-Verdi-Jahr 2013

Der Eine polarisiert, der Andere nicht.

Beide feiern in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag.
Beide gelten als glühende Verfechter des Musiktheaters, der Oper.
Beide sind weltweit berühmt.
Doch wer ist der Bedeutendere, der Deutsche oder der Italiener?

An der Musik und  Person Richard Wagners scheiden sich noch immer die Geister, die einen verehren ihn, die anderen lehnen ihn ab. Zum einen genialer Musiker, zum anderen Antisemit, Egoist, Exzentriker... Ein Genie mit fragwürdigem Charakter und stets an der Schwelle zum Größenwahn. Sein Ausspruch „Die Welt ist mir schuldig, was ich brauche!“ wurde zum geflügelten Wort. Nein, bescheiden war er nicht, der Herr Wagner, sondern ständig pleite und immer auf der Flucht. Die Frauen und sein Herz bereiteten ihm Probleme, kurz: Ein Leben wie in der OPER.


Giuseppe Verdi dagegen, die Gallionsfigur der italienischen Oper, war seinem Volk verbunden, setzte Tradition und Vereinigungskampf seines Landes in Szenen und Töne um. Im Unterschied zum Selbstdarsteller Wagner war seine Bescheidenheit beinahe beleidigend. Er studierte eingehend Wagners Partituren und soll sogar dessen Tod mit dem Ruf "Triste, triste, triste" beklagt haben.
Der Sachse hielt ihn indes nicht einmal der Erwähnung für wert.


Wie auch immer nun in diesem Jahr die Gegenüberstellung mit Wagner ausgehen wird – der Dirigent Arturo Toscanini hat zu diesem Doppeljubiläum den passenden Kommentar geliefert:  "Wären Tristan und Isolde italienischer Herkunft, hätten sie am Ende des zweiten Aktes sieben Kinder. Aber sie sind Deutsche, also diskutieren sie noch."  J.S.






Ist Ihr Interesse geweckt?
Dann schauen Sie doch einfach in unserem Katalog
unter WAGNER, RICHARD
oder VERDI, GIUSEPPE nach.

Freunde der Oper finden eventuell an
diesen Titel Gefallen.