Zeit für eine Pause?

Bildquelle: Campus Verlag
Möchte ich entleihen!
Woher bekommen Sie eigentlich die Energie und Konzentration für Ihre täglichen Aufgaben und Herausforderungen im Job? Mir fehlt manchmal morgens schon der Elan, mein gemütliches Bett zu verlassen. Tagsüber schwanke ich dann zwischen Stress (Termine einhalten), Trägheit (das berühmte Mittagstief) und dem Gefühl etwas Wichtiges vergessen zu haben (Eselsbrücken bauen, hilft auch nicht immer). So stelle ich mir den idealen Arbeitstag nicht vor. Doch was kann man verbessern?

Hilfe verspricht das Buch Pausenkicks von drei jungen Damen aus Hamburg. Ihre Mission ist es, uns mit einfachen aber effektiven Methoden fit und frisch für den Job zu machen. Dabei haben sie sich auf Training für Körper, Gedächtnis und Stimme spezialisiert, dass sich optimal in den Alltag integrieren lässt.


Bildquelle: privat
Man erfährt zum Beispiel, wie man durch Palmieren schnelle Entspannung für den Kopf herbeiführen kann. Also wundern Sie sich nicht, wenn ein Kollege sich minutenlang die Augen zuhält oder das Gesicht in die Armbeuge auf den Tisch legt. Auch das "Suppenkoma" nach dem Mittagessen kann man überwinden oder das "Ähm" in Vorträgen und Gesprächen loswerden.

Probieren Sie gerne selbst die leicht umsetzbaren Übungen aus. Im besten Fall werden Sie kreativer, vitaler, lernen Stresssituationen gut zu meistern und steigern die eigene Leistungsfähigkeit.

Schöne Pause!                                                                                    S.Sch

Weitere Titel zu dem Thema:

Gesunder Büroalltag                               Stressabbau im Arbeitsalltag

Gedächtnistraining                                  Achtsamkeit im Arbeitsleben

So bleibt Ihr Gedächtnis fit!                     Entspannung durch Yoga                                                         

"Unsre Heimat, das sind...


… nicht nur die Städte und Dörfer…“ haben wir neulich draußen bei wunderbarem Sommerwetter etwas bier.-und weinselig gesungen. Der Abend war  fortgeschritten und die Themen unserer Gesprächsrunde auf dem Hof vielfältig. Anfänglich lobten wir ausgiebig das gute Essen. Später beklagten wir zaghaft familiäre Unzulänglichkeiten, sprachen über verbleibende Arbeitsjahre und beratschlagten kommende Urlaubsziele. Irgendwie sind wir (uns kräftig zuprostend) bei Letzterem dann hängen geblieben. 

Währenddessen betrachtete ich, nicht ganz bei der Sache weilend, missbillig den raspelkurz geschorenen Rasen. Augenblicklich schwärmte ich nun von Norwegen und der unkomplizierten Art, wie dort mit Naturschutz umgegangen wird. Auf sehr vielen Grünflächen lässt man einfach alles, was da wachsen möchte, in kleinen, nicht gemähten Inseln stehen. Verschiedene Formen, verschiedene Größen. Nützlich und schön. Fertig, aus. Da tummelt sich dann auch Getier, das man nur noch digital aus dem Netz oder den Kindheitserinnerungen kennt, zum Beispiel der „Bläuling“ (hat an dieser Stelle absolut nichts mit Alkohol zu tun).

 Ich zeigte Fotos in die Runde. Alle waren Feuer und Flamme und beschlossen, den „Bläuling“ auch hinter unser Haus zu locken und, wenn das nicht gleich gelänge, so doch zumindest es dem Zitronenfalter (im wahrsten Sinne des Wortes) schmackhaft zu machen. Zeitnah sollte das geschehen und gemeinsam. Vorfreude ist aber manchmal die Mutter der Enttäuschung. So geschehen, denn mein Mann und ich waren nämlich die Einzigen, die auf unserem Rasenstück hinter dem Haus so eine Insekteninsel absteckten, sie in Form brachten und später den eifrig und rigoros mähen wollenden Landschaftsgärtnern strikt die Drüberfahrt verboten.

Bis heute verteidigen wir standhaft diese kleine Wohlfühloase für allerlei Flug.-und Flattergäste und -  noch mit Erfolg…  Wer jedoch mit offenen Augen durch unsere Stadt geht, öffentliche Grünflächen ins Visier nimmt, wird feststellen, dass in Sachen Willkommenskultur für Insekten noch viel frische Luft nach oben ist…

...denn: Wer möchte "Das Verstummen der Natur" nicht verhindern ?!?     J.S.




Quelle: Ludwig Verlag


"166 Tage im All"

Vergangene Woche haben wir uns an die erste Mondlandung  vor 50 Jahren erinnert. Im Fernsehen, Internet und in der Presse gab es Rückblicke auf dieses historische Ereignis. Und auch in unserem Blog wurde dieser Moment in einem Beitrag gewürdigt.

Mit dem Post in dieser Woche möchte ich gerne bei der Weltraumthematik bleiben.

War vor 50 Jahren die Weltraumforschung noch Bestandteil des Klassenkampfes zwischen Kapitalismus und Sozialismus, ist davon heute nichts mehr zu merken. Im Gegenteil, Astronauten aus Russland, den USA und Deutschland begeben sich gemeinsam auf Raumfahrtmission. Die letzte startete Anfang Juni 2018 und endete kurz vor Weihnachten desselben Jahres. In den lauen Nächten des letzten Sommers unterhielten wir uns am Gartenzaun mit den Nachbarn über die Mission der Astronauten. Wir sprachen von unserem deutschen Astronauten Alexander Gerst, der ein zweites Mal im All weilte und richteten öfters unseren Blick zum Nachthimmel, um die ISS auf ihrer Umlaufbahn für einen Moment zu erspähen. Es war ein bisschen wie auf Sternschnuppen warten; magische Augenblicke, diesen klitzekleinen Lichtpunkt für einen Bruchteil von Sekunden zu erblicken.

In unserem Bibliothekskatalog  suchte ich nach den Namen Alexander Gerst und fand den Bildband „166 Tage im All“ herausgegeben von Alexander Gerst und Lars Abromeit.


Quelle: Thalia
Möchte ich entleihen.

Nur ganz wenige Menschen können sich auf das Abenteuer Weltall begeben. Mit diesem wundervollen Bildband nehmen uns die Autoren  in den Alltag der Astronauten mit und geben Einblick in die Arbeitsweise der Raumstation ISS. Die atemberaubenden Bilder von der Erde aus dem Weltall heraus ziehen den Betrachter in den Bann. Man ist gefesselt und verzaubert von den Gedanken und Schilderungen, die Alexander Gerst aufschreibt. Man spürt, da spricht ein kluger, intelligenter, umsichtiger, verantwortungsvoller und sehr sympathischer Mensch zu seinen Mitmenschen. Inzwischen ist eine Biografie über unseren „Astro-Alex“, wie er liebevoll genannt wird, erschienen. Selbstverständlich ist dieses Buch auch in Ihrer Stadtbibliothek erhältlich.

Quelle: Thalia
Möchte ich entleihen.

A.K.

50 Jahre Mondlandung

Bild: Pixabay
Vor 50 Jahren, am 16. Juli 1969 startete die Apollo-11-Mission Richtung Mond. Fünf Tage später, am 21. Juli, betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond und schrieb mit dem Satz "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit." Geschichte. Etwa 600 Millionen Zuschauer verfolgten dieses Ereignis damals live am TV.1
Es folgten weitere bemannte Apollo-Flüge der USA sowie unbemannte Missionen anderer Nationen. Gerade gestern, am 22.Juli, startete die Chandrayaan-2, eine Mondsonde der indischen Raumfahrtbehörde ISRO, erfolgreich ihren Flug. Ihr Ziel ist die bisher unerforschte Südpolregion des Mondes, wo man Wassereisvorkommen vermutet.2, 3

Aber nicht nur der Mond ist für die Raumfahrt ein reizvolles Ziel. Raumsonden wurden zu verschiedensten Orten geschickt. Am bekanntesten sind wohl die 1977 gestarteten Voyager-Sonden, die sowohl Jupiter und Saturn als auch Uranus und Neptun erreichten und sich mittlerweile beide außerhalb unseres Sonnensystems befinden.4

Die größte Faszination geht aber wohl von unserem roten Nachbarn aus. Der Mars, beim genauen Hinsehen mit bloßem Auge am Nachthimmel zu erkennen, ist bereits Ziel verschiedener Missionen geworden. Bisher waren diese jedoch alle unbemannt.
Romane und Filme lassen aber schon lange davon träumen, dass wir auch den Mars eines Tages betreten werden. Wann es endlich soweit sein wird, ist noch nicht  genau abzusehen. Planungen und Vorbereitungen, sowohl für Mars- als auch neue Mondmissionen, laufen jedoch bereits und schon 2024 sollen die nächsten Menschen unseren nächtlichen Begleiter wieder betreten.5

Schauen Sie doch mal, was Sie bei uns zum Thema finden:
Science-Fiction-Romane zum Mond und Mars, Sachmedien zur RaumfahrtScience-Fiction-Filme wie, z.B.

"Aufbruch zum Mond"(2018)
Bild: Thalia
"Der Marsianer"(2015)
Bild: Thalia
LH



Über die Kunst des Reisens

Vor unserer Mobilität sind nur noch wenige Orte der Welt sicher. Vollgestopfte Autobahnen, Parkplätze, Flughäfen, Häfen. Alles ist auf Landkarten und in Reiseführern festgehalten und bevor wir aufbrechen, wissen wir schon, was uns erwartet. Eine gewaltige Industrie arbeitet mit Hochdruck daran, dass die Reisenden vor Überraschungen und dem Gefühl der Befremdung verschont bleiben.
Bleibt der Sinn des Reisens also oft auf der Strecke?

Bild: Piper Verlag
Der Weltensammler und Schriftsteller Ilija Trojanow hat in der Reihe „Gebrauchsanweisung für(s) …“ vom Piper-Verlag ein Buch über das Reisen geschrieben: 
„Wahres Reisen setzt ein gewisses Maß an Selbstüberwindung voraus. […] Denn es bedeutet, dass wir der Fremde zugestehen, uns zu berühren. Uns durchzuschütteln. Das ist Reisen im Sinne der uralten Kulturtechnik des Pilgerns, auf der Suche nach Erkenntnis und Erhöhung.“

Trojanow rät dazu, alleine zu reisen, dies ohne viel Gepäck zu tun und langsam. Er hat inzwischen aufgehört, Bilder von seinen Reisen zu machen – er erzählt dafür Geschichten.

Ilija Trojanow selbst ist ein Vielreisender. Seine erste große Reise als 6jähriger hat nicht freiwillig stattgefunden. Seine Familie floh aus Bulgarien über Jugoslawien und Italien nach Deutschland. Schon 1 Jahr später zogen sie nach Nairobi. Zur Schule ging er dort und in Deutschland. Nach dem Abitur lebte er kurz in Paris, dann Studium in Deutschland. Lange Reisen durch Afrika. Weitere Wohnorte waren Mumbai und Kapstadt. Heute lebt er in Wien. Er erhielt für seine Arbeiten zahlreiche Auszeichnungen. Seine Bücher wurden in 31 Sprachen übersetzt.
Copypright: Thomas Dorn
Begeben wir uns mit Ilija Trojanow auf eine Entdeckungsreise über das Reisen voller Überraschungen, Entdeckergeist und Neugier. Wir können uns den Luxus leisten, über unser Reiseverhalten nachzudenken – 90 Prozent der Weltbevölkerung haben dazu nicht die Möglichkeit.

Am Mittwoch, dem 18. September 2019 um 19.30 Uhr können Sie den kosmopolitschen Autor in der Stadtbibliothek Rostock in der Kröpeliner Straße 82 erleben.

Zur Homepage des Autors.
Titel des Autors in der Stadtbibliothek Rostock.
Mehr aus der Reihe "Gebrauchsanweisung fürs ..." in der Stadtbibliothek Rostock.
BB