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Bilder: Suhrkamp |
"Konkurrenz für Panem und Potter? Durchaus!"*
Warum wir Bücher lieben
Ich bleibe dann mal zu Hause...
...es war alles perfekt, die Flüge gebucht, das Auto gemietet, der Roadtrip geplant, die Vorfreude groß und dann wurde alles abgesagt. Ich sehe ein, dass die Maßnahmen auch zu meinem Schutz erfolgen. Trotzdem bin ich traurig, weil niemand sagen kann, wann und ob ich diese Reise überhaupt einmal machen kann.
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Bild: Privat |
Die neuen Reiseziele heißen jetzt Balkonien, Terrassien oder Gardenien. Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Also werde ich meinen Sommerurlaub ebenfalls zu Hause verbringen. Sie merken schon, so richtig euphorisch klingt das nicht. Das Zelt in mein Auto zu laden, ist keine Alternative, weil sich mein Lieblingszeltplatz in Schweden befindet. Auf eine eventuelle Quarantäne bei meiner Rückkehr habe ich keine Lust.
Ich werde also meine Umgebung neu entdecken. Am Wochenende wurden schon einmal die Fahrräder kontrolliert. Das Haus und der Garten sind in Schuss, so komme ich nicht in Versuchung aufzuräumen und zu putzen. Alle Sachen liegen sauber im Schrank. Es werden keine dienstlichen Mails gelesen. Es liegen einige Bücher und Zeitschriften bereit. Die Wettervorhersage sagt, ich kann einfach mal im Liegestuhl liegen. Vielleicht finde ich ja schon ein paar Pilze. Bei schlechtem Wetter können die Urlaubsbilder aus den letzten Jahren mal gesichtet werden. Es wird schon nicht langweilig werden.
Vielleicht gefällt mir die Entschleunigung ja sogar...
H. K.
Nachts ...
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Bild: Fischer Verlag |
Es gibt eine Vielzahl von Titeln über Schlaf, Träumen und Traumdeutung, Nachtfotografie usw. Aber kaum Bücher über die, die arbeiten, damit wir nachts schlafen, feiern, essen oder um Hilfe rufen können. Dann fiel mir der neue Roman „Arbeit“ von Thorsten Nagelschmidt in die Hände. Und das war mein Buch!
BB