Lesbian Visibility Day

Seit 1990 wird am 26. April jeden Jahres der „Lesbian Visibility Day“ – der Tag der lesbischen Sichtbarkeit – gefeiert. 
Besonders in Zeiten wie jetzt, in denen es sich für queere Menschen oftmals anfühlt, als ob die Akzeptanz für uns und alle, die irgendwie „anders“ sind, sinkt, ist es umso wichtiger, für Sichtbarkeit, Toleranz und Empathie einzutreten. 
Oftmals werden Lesben* einerseits in ihrer Liebe und ihrem Lebensstil immer noch nicht ernst genommen („ist ja nur eine Phase“) oder aber sie werden übermäßig sexualisiert und politisiert.

Ein Beitrag des Lesbenring e.V. vom 24. April 2020 fasst meine Gefühle zu diesem Tag und die Probleme, denen Lesben* im Alltag begegnen müssen, sehr gut zusammen und endet mit einem Zitat der damaligen Vorstandsfrau Hedy Gerstung: „Sichtbarkeit ist und bleibt wichtig. Gerade in diesen Zeiten. “Seid ‘out & proud’ auch online im Netz, erst recht für diejenigen, die sich verstecken müssen und sich nicht zeigen können hier und weltweit.“

Foto: Norbu Gyachung (Unsplash)

Eine kleine Auswahl an thematisch passenden Büchern ist hier für euch zusammengestellt und 
für noch mehr Medien zum Thema LGBTQIA+, schaut doch einfach in unserem Katalog hier nach.  

Eine kurze Geschichte queerer Frauen

Bild: Aufbau Verlag
Ob bekannte Namen wie Virginia Woolf, Marlene Dietrich und Hildegard von Bingen oder bisher (zu Unrecht) unbekanntere wie die der andalusischen Prinzessin Wallāda bint al-Mustakfī, der:des Womanizer:in Catterina Vizzani, der chinesischen Intellektuellen Wu Zao oder der trans* Aktivistin Marsha P. Johnson, die am Stonewall-Aufstand beteiligt war: Kirsty Loehr versammelt sie und noch viele weitere queere Frauen in ihrem außergewöhnlichen Buch feministischer Geschichtsschreibung. Nach der Lektüre sehen wir die Welt in ihrem über Jahrhunderte stramm gezogenen heteronormativen Korsett mit neuen Augen. Witzig und frech im Ton spannt Kirsty Loehr einen kritischen Bogen von der Steinzeit bis heute – und eröffnet uns ein unglaubliches Panorama an queeren Frauen, die es unbedingt zu entdecken gilt. (Verlagstext)

 

We fell in love in October

Bild: Verlagsgruppe Oetinger
"Das kann doch nicht alles sein im Leben", sagt sich Lisa, bricht ihre Ausbildung als Bankkauffrau ab und bricht damit auch mit allem, was ihre Eltern und Freund Max sich vorgestellt haben. In einer Spontanaktion bucht sie ein Busticket nach Köln. Dort beginnt ein Abenteuer, in dem sie auf die Tätowiererin Karla trifft, die ihr eine Welt zeigt, die Lisa bis dahin nur aus Filmen kannte. Zwischen Couchsurfing, Partys und existenziellen Lebenskrisen erkundet die junge Frau nicht nur ihre Sexualität, sondern auch die Möglichkeit, dass Träume keine Träume bleiben. (Verlagstext)

   

Last night at the Telegraph Club

Bild: dtv
Die siebzehnjährige Lily wächst Mitte der 50er Jahre in der chinesischen Community von San Francisco auf. Als sie bei einem Schulprojekt Kathleen kennenlernt, wird ihr klar, dass sie anders ist – und anders fühlt – als die anderen Mädchen. Die beiden freunden sich an und besuchen nachts heimlich eine verbotene Lesbenbar, den Telegraph Club. Hier taucht Lily in eine Welt ein, die sie maßlos fasziniert. Und ihr wird klar, dass sie mehr für Kath empfindet.

Doch das Amerika des Jahres 1954 ist kein sicherer Ort für zwei Mädchen, die sich verlieben, schon gar nicht in Chinatown. Als ihre nächtlichen Besuche des Telegraph Club auffliegen, hat dies Folgen für Lilys Familie. Dennoch kann und will sie ihre Liebe zu Kath nicht aufgeben. (Verlagstext)

   

Bild: Carlsen
The Guy She Was Interested in Wasn't a Guy at All

Aya Osawa ist Stammkundin eines kleinen, alternativen Plattenladens. Obwohl sie das beliebteste Mädchen in ihrer Klasse ist, stimmt es sie traurig, dass niemand ihre Liebe zur alternativen Musik teilt. Doch in ihrem Plattenladen arbeitet seit Neustem ein hübscher E-Boy mit fantastischem Musikgeschmack, und Aya ist sofort Feuer und Flamme. Was sie nicht ahnt: Der hübsche E-Boy ist in Wahrheit ihre Klassenkameradin Mitsuki Koga. Und so beginnt die verrückte Liebesgeschichte der beiden Frauen... (Verlagstext)


Atmosphere

Bild: Ullstein

Joan Goodwin sieht zu den Sternen auf, seit sie denken kann. Als Professorin für Astrophysik hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht, und sie ist glücklich, wenn sie ihrer Nichte abends unter freiem Himmel die Sternbilder erklären kann.

1980 wagt sie den Schritt ihres Lebens: Sie bewirbt sich als eine der ersten Frauen für das Space-Shuttle-Programm der NASA. Mit einer Gruppe aus hoch qualifizierten Piloten, Commanders und Ingenieurinnen beginnt sie die intensive Vorbereitung auf ihren ersten Flug ins All. Während sie ihrem Traum von den Sternen immer näher kommt, begegnet Joan unerwartet einer Liebe, die alles überstrahlt.
(Verlagstext)

WS

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